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  • AutorenbildGianna Niemann

Gold Cup 2021




Endlich war es mal wieder soweit. Die erste Ausstellung nach 1,5 jähriger Corona Pause war geplant. Der Gold Cup in Dänemark stand erst lange auf der Kippe, konnte aber zum Glück doch durchgeführt werden. So machten Jan und ich uns am Mittwoch auf den Weg nach Store Fuglede auf Sjealland. Die Ausstellung fand auf einem Campingplatz statt, von dem man einen wunderschönen Blick über das Meer hatte. Perfekte Bedingungen, um auch ein bisschen Urlaub zu machen. Als wir an unserem Platz ankamen, gab es erstmal ein großes „Hallo“ mit all unseren Freunden aus Deutschland, Holland und Ungarn, die wir ebenfalls lange nicht gesehen hatten. Danach hieß es Sachen auspacken und Zelt aufbauen. Als alles stand machten wir mit Peaches einen Spaziergang am Strand entlang. Wir hatten super Wetter und so konnten wir uns an den Strand setzen und noch ein bisschen die Sonne genießen. Am Abend war auch die Get2gehter Party des dänischen Neufundländerklubs. Wir machten uns also auf den Weg zum Ring, wo wir mit Bier, Kaltgetränken und Snacks versorgt wurden. Hier trafen wir auch alle dänischen Neufundländerfreunde wieder. Nach so langer Zeit hatten sich alle viel zu erzählen.



Am Donnerstag startete dann der erste Ausstellungstag. Gerichtet wurden die Rüden von Klaus Rücker aus Deutschland. Durch Corona startete Benoît seine erste Ausstellung mit mir in der Zwischenklasse. Am Anfang machte er noch sehr gut mit, doch dann dachte er sich wohl: „Nur im Kreis rennen ist doch zu langweilig!“ und legte gleich mal eine Flugrolle hin und wälzte sich auf dem Boden. Wir mussten mit einem V den Ring verlassen. Trotzdem war ich zufrieden mit ihm. Wir hatten am Samstag ja noch eine zweite Chance. Nach der Ausstellung ging es zurück in unser Camp und es wurde zusammen gekocht, getrunken und viel gelacht. Am Freitag startete dann der erste Tag für die Hündinnen. Ich stellte an dem Tag Shine in der offenen Klasse aus. Aus 16 Hündinnen in ihrer Klasse erliefen wir uns ein V1 mit CK und um das noch zu toppen, wurde Shine später am Tag noch Beste Hündin und BOS. Das mussten wir natürlich ordentlich feiern. Da wir wirklich super viel Glück mit dem Wetter hatten, konnten wir uns sogar nach der Ausstellung im Meer abkühlen und am Strand in der Sonne liegen. Am Freitagabend war die Dinnerparty des dänischen Klubs. Aufgrund der Pandemieregeln mussten sich alle Teilnehmer ihr Essen selbst mitbringen. Für uns hat Briggi, an dem Abend, leckere ungarische Gulaschsuppe gekocht. Zwischenzeitlich riefen einige Dänen immer wieder laut „Skol!“ und auch dafür hatten Briggi und Gabor das passende Getränk dabei: Jägermeister!


Neuer Tag, neue Chance war mein Motto für den Samstag. Nachdem ich mit Benoît noch geübt hatte, starteten wir wieder in der Zwischenklasse. Dieses Mal richtete Manlio Massa aus Italien. Das Üben hat wohl gefruchtet, denn es lief alles reibungslos und wir erliefen uns ein V2 mit CK. Ich war super stolz auf meinen ersten selbstgezüchteten Nachwuchs.


Die Ausstellung war schon am frühen Nachmittag vorbei und so machten Jan und ich uns bei bestem Wetter auf den Weg nach Kopenhagen. Dort angekommen besichtigten wir Schloss Amalienburg, die kleine Meerjungfrau und den Nyhavn. Um den Tag perfekt abzuschließen, kauften wir uns dort noch ein typisch dänisches Softeis mit Streuseln und genossen es in der Sonne am Hafen. Danach ging es glücklich und müde zurück zum Campingplatz.





Sonntag war dann leider schon der letzte Tag unseres Kurzurlaubs in Dänemark gekommen. Passend dazu war das Wetter das erste Mal schlecht. Wir schafften es gerade noch vor dem Regen unser Zelt einzupacken. Dann ging die Ausstellung los und auch Shine schien der Regen nicht so zu gefallen. Muss wohl am Namen liegen. Trotzdem erliefen wir uns noch ein super gutes V3. Am Nachmittag, passend zum Finale, wurde das Wetter zum Glück besser. Wie jedes Jahr waren natürlich alle gespannt, wer denn der Überraschungsrichter sein würde. In diesem Jahr war es Charlotte Højer aus Dänemark. Am Finale teilnehmen durften alle Hunde, die in den Wettbewerben „Bester Rüde“ und „Beste Hündin“ unter den ersten 4 platziert wurden. Ich konnte also mit Shine teilnehmen. Durch das bessere Wetter war sie auch wieder motiviert und gab ihr bestes. Am Ende kamen wir unter die letzten sechs. Gold Cup Winner wurde der Rüde „Nirvana de la Baie de Pempoul“ aus Frankreich. Dann mussten wir leider den Heimweg antreten. Es war ein wunderschönes Wochenende, von denen es hoffentlich auch in nächster Zeit wieder deutlich mehr geben wird. Jans Fazit nach seiner ersten Ausstellung: „Es war deutlich besser als gedacht.“. Ich denke darauf kann ich aufbauen und ihn noch mit dem Neufifieber infizieren.






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